Mercedes E-Coupe

 

Nach kurzer Winterpause bin ich wieder zurück. Diesmal mit einem wirklichen schönem Auto. Ein 2011er E-Coupe in Palladiumsilber. Der Mercedes braucht eine Aufbereitung – leider habe ich nur knapp 2 Tage Zeit gehabt. Trotz allem wird auch hier nicht geschlampt 🙂 Ich nutze die Gelegenheit mal um euch meinen 12 Punkte Plan vorzustellen.

Punkt 0 – Bestandsaufnahme

Da steht er nun, doch was ist eigentlich zu machen? Bevor ich wild in meiner Kiste krame und den Lappen schwinge nehme ich mir einige Minuten Zeit und schaue mir das Fahrzeug ganz in Ruhe an – gibt es kleine Rempler, Lackabplatzer, Steinschläge, Flugrost oder ist der Bremsstaub extrem eingebrannt? Als Hilfsmittel nutze ich eine Crelant 7GS3 LED Taschenlampe. Der Innenraum ist normal verschmutzt und der Lack hat ein paar kleine Macken und auch zwei tiefere Kratzer  – alles im Rahmen, los gehts.

Punkt 1 – Handwäsche und Felgenreinigung

Zuerst wird der Wagen mit einem Hochdruckreiniger von groben Schmutz befreit. Schritt 2 ist die Felgenreinigung, warum? Bei abspülen der Felgen wird zwangsweise wieder Dreck vom Boden aufgewirbelt – denn will ich nicht auf dem Lack haben nachdem ich diesen gewaschen habe. Ich benutze zur Reinigung einen säurefreien Felgenreiniger und die Daytona Speermaster Bürsten in verschiedenen Größen.  Im Anschluss daran gibt es noch eine Runde Flugrostentferner um auch die letzten Metallpartikel abzulösen. Abschließend die Räder gut abspülen und die Suppe auch aus den Schraubenlöchern spülen, sollte es dort später rauslaufen gibt es böse Flecken. Bitte fragt bei der Stadtverwaltung nach ob waschen auf dem eigenen Grundstück erlaubt ist. Die Reifen werde mit einer weichen Bürste abgerieben damit die Reifenpflege anschließend besser hält. Nun an den Lack – Los geht es mit dem Foamen und dem auspinseln der Drecknester. Alle Stellen an denen man mit dem Waschhandschuh nur schlecht hinkommt bzw. welche immer besonders dreckig sind werden mit einem All Purpose Cleaner und einem weichen Pinsel (keinen mit Metalleinfassung verwenden!) vorgereinigt. Speziell zu nennen sind alle Gummidichtungen und die Embleme, dann der Tankdeckel sowie weitere Sicken und Falze, Wasserabläufe usw.. Der Schaum kann derweil schon einmal den hartnäckigen Schmutz anlösen. Nach dem gründlichen Abspülen geht es weiter mit der 2-Eimer Wäsche oder in Detailerkreisen „Two bucket methode“ – viel cooler. In einen einem kommt das Shampoowasser und in einen weiteren klares Wasser um den Waschhandschuh auszuspülen. Im den Eimern befindet sich ein „Grit Guard“ – so vermeidet man das gelöster Dreck wieder zurück auf den Lack kommt wenn man sich frisches Waschwasser nimmt. Des Weiteren arbeite ich mit 3 Waschhandschuhen, der erste für horizontale Flächen und die oberen, vertikalen Flächen , der nächste Waschhandschuh ist dann für die Regionen unterhalb der Fahrzeugmitte. Zuletzt geht es mit dem dritten noch einmal über die Felgen um die letzten verschmutzten Ecken zu erwischen. Zum Schluss alles ordentlich abspülen, optimalerweise mit entmineralisiertem Wasser um sich das auspolieren der Kalkflecken zu sparen. Zur richtigen Fahrzeugwäsche wird es aber noch einen extra Beitrag geben.

Punkt 2 – Lackreinigungsknete

Für 98% der Autofahrer wäre die Geschichte jetzt – oder spätestens nach dem abtrocknen – beendet. Aber der Wagen soll ja wieder Porentief rein werden und 10 Punkte haben wir auch noch nicht voll :-). Kneten wir eine Runde. Die Knete habe ich vorher im warmen Wasser weich werden lassen, auch arbeite ich immer mit 2-3 Stücken abwechselt damit ich mit der harten Knete keine Spuren in den Lack ziehe. Eine Gleitflüssigkeit (bei mir Valet Pro Citrus Bling) wird in kleinen Sektionen von ca. 40x40cm aufgesprüht – dann wird mit der Knete im Kreuzstrich, keinesfalls in kreisenden Bewegungen, über die Stelle gefahren. So eliminieren wir die letzten Anhaftungen wie Baumharz, Flugrost oder hartnäckige Insektenreste die uns später bei der Politur unschöne neue Kratzer in den Lack ziehen würden. Nach dem Kneten wird der Wagen noch einmal abgespült und dann mit mehreren  Lupus 530 Tüchern getrocknet. Genau wie bei den Waschhandschuhen auch Wechsel ich die Tücher für die verschiedenen Bereiche. Tücher oder Handschuhe die bei mir mal an den Felgen, im Motorraum oder an den Türscharnieren waren werden gesondert gewaschen und gelagert und haben am Lack nichts mehr verloren. Ritzen und Falze blase ich mit Druckluft aus um ein nachlaufen des Wassers zu verhindern.

Die ersten zwei bis drei Stunden sind jetzt rum und die eigentliche Arbeit kann beginnen.

Punkt 3 – Innenaufbereitung und Lederpflege

Den Lack lassen wir jetzt mal Lack sein und kümmern uns um den Innenraum. Schritt 1 bei mir ist das ausräumen des Fahrzeuges. Alles was nicht fest ist kommt raus: Fussmatten, Gummiablagen in den Türen, Aschenbecher und natürlich der Hausrat der Besitzer. Anschließend schwinge ich den Pinsel und löse den lockeren Staub aus den Ritzen, Lüftungsdüsen, Fensterhebern usw. wichtig bei diesem Fahrzeug sich auch um die Falten zwischen Leder und Stoff zu kümmern, loser Dreck wirkt hier wie Schmirgelpapier. Höhenverstellbare Lenkräder bitte auch mal bewegen, dort lauert auch noch Staub. Anschließend wird die Pedalerie sowie der Mitteltunnel im Fussraum gereinigt. Jetzt kann man alles absaugen vorher schleift aber bitte euren Ritzenflitzer vorne ab – durch das anstoßen an z.B. die Sitzschienen entstehen scharfe Kanten welche die weichen Kunststoffflächen zerkratzen können. Und nun ran ans Leder – wichtig ist das keinerlei loser Dreck mehr auf dem Leder ist ansonsten besteht die Gefahr sich Kratzer in die teure Sonderausstattung zu machen. Nach der Reinigung lasse ich das Leder erst einmal in Ruhe damit alles an Reinigungsmitteln abtrocknen bzw. ausdampfen kann. Bevor ich jetzt die Kunststoffteile im Innenraum pflege kümmere ich mich um die Einstiege, der Grund ist ganz einfach – nachdem ich die Kunststoffleisten gereinigt und mit Pflegemitteln behandelt habe will ich beim auftragen des Reinigers auf die Einstiege nicht wieder das Ergebnis versauen. Alle Kunststoffteile werden jetzt mit einen Antistatischen Mittel gepflegt, zusätzlich trage ich ein Mittel mit UV-Schutz auf um ein ausbleichen zu verhindern. Hier auch an alle kleinen Details denken z.b. die Gurte – komplett abrollen und mal abwischen. Nun ist das Lenkrad dran, nach etlichen Tausend Kilometern bleibt hier ein ganz schöner Schmutz zurück. Bitte bei den Pflegemitteln auf gute Handverträglichkeit achten, mit Handschuhen fahren nur wenige 🙂 Abschließend noch die Lederpflege sowie die Lederversiegelung auftragen – fertig ist der Innenraum. Bevor es weiter geht kümmern wir uns aber noch schnell um den Motorraum. Eine komplette Motorwäsche macht nur selten Sinn, die Kunststoffe können wir trotzdem pflege und die ganzen Wasserflecken entfernen. Damit der Aufbereiter noch ein bisschen mehr Arbeit hat kann man natürlich auch Teppich unter die Haube kleben – gut das ich den Staubsauger noch nicht weggeräumt habe 🙂 Zuletzt noch den Motor mit destilliertem Wasser einnebeln und eine Runde Hyperdressing reinsprüher – dann aber bitte 12 Stunde nicht mehr fahren.

Punkt 4 – Abkleben

Bevor mit dem Polieren begonnen werden kann kommt die, für mich, schlimmste Arbeit. Alle Ecken und Kanten sowie die Kunststoffteile müssen angeklebt werden. Wenn die Rotationsmaschine mit Schleifpaste und 1800rpm an eine Kante kommt wird der Spaß teuer. Es dauert zwar eine knappe Stunde aber die Mühe muss sein. Wenn das Band entfernt wird bitte im 90° Winkel abziehen – ich habe schon einmal gesehen wie Klarlack am Band hängen geblieben ist – teurer Spaß.

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Punkt 5 – Endlich Maschine anwerfen

„Man soll nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen“ – gilt auch beim Polieren. Der einfachste Weg wäre jetzt die grobe Schleifpaste mit dem harten Pad – alle Kratzer raus, Besitzer glücklich. Allerdings fehlt dann unnötig viel Klarlack. Es macht bei einem „Daily Driver“ keinen Sinn alle Kratzer zu entfernen – bei einem Showcar sieht die Sache natürlich anders aus. Durch Sonne, Umweltbelastungen und nicht zuletzt die Autowäsche legt sich ein Grauschleicher oder auch Haze genannt auf den Lack. Diesen gilt es zu entfernen und die Mehrheit der Kratzer zu entfernen. Zuerst messe ich den Lack aber durch, nicht das ich eine Stelle durchpoliere weil der Lack zu dünn ist. Anschließend nutz man einen „Testspot“ bzw. gleich mehrere davon. Dazu teilt man ein paar Felder von rund 40x40cm auf der Haube oder einem anderen Bauteil ab und arbeitet sich durch sein Politur- und Padsortiment. Angefangen mit der mildesten Kombination stoppt man sobald das Ergebnis zufriedenstellt. Wenn man einige Quadratmeter Lack verschiedeneren Hersteller poliert hat kann man ganz gut abschätzen was funktioniert und was nicht. Übung macht den Meister. Hier entschied ich mich für eine Hochglanzpaste (Menzerna 4000) und ein (bzw. 10) Lake Country Pads in orange, kleine Bereiche würden mit 77mm Rot/Weiß Pads bearbeitet. Einzelne Bereiche mit tiefen Kratzern habe ich mit der Menzerna 2200 bearbeitet. Bei jedem Bauteil sollte man auf Besonderheiten achten: Kratzer, Nachlackierung, Steinschläge usw.. Wie lange ein solche Politur dauert hängt von vielen Faktoren ab: eingesetzte Poliermittel, Maschine, Lackhärte, Maschinenführer usw. Grob rechnen kann man das man pro 40x40cm Feld ca. 10min. braucht. Der Rest ist Mathe :-). Die erste Runde um die E-Klasse hat mich also knapp 6 Stunden gekostet. Mit der Maschine kommt man leider nicht in jede Ecke – also Ohrenstäbchen raus und weiter geht´s. Nun noch das Klebeband runter und weiter geht es mit Punkt 6.

Punkt 6 – PreCleaner

Politur enthält als Trägermaterial verschieden Öle welche es dem Wachs schwer machen sich mit der Oberfläche zu verbinden. Abhilfe schafft ein Precleaner welcher auf das Wachs abgestimmt sein sollte bzw. sogar muss. Dieser entfernt chemisch die letzten Politarreste und hinterlässt eine saubere Oberfläche für das Wachs. Hier und heute nutze ich das Lime Prime von Dodo Juice. Tolles Produkt welches sich gut verarbeiten lässt. Da beim polieren schon die Kratzer entfernt worden sind können wir hier ein weicheres Pad nehmen um den PreCleaner zu verarbeiten. Auch hier wieder die berühmten 40x40cm Felder, allerdings deutlich schneller und mit weniger Kreuzstrichen gefahren. 2 Stunden später war der Benz vorbereitet für das Wachs. Scheinwerfer können ruhig mitverhandelt werden, auch hier lagern sich Verunreinigungen ab.

Punkt 7 – Wachs

Dodo Supernatural. Ein sehr schönes wenn auch mit knapp 600€ pro Kilo nicht das günstigste – lohnt sich aber in meinen Augen. Schön langsam und in gerade sich überlappenen Bahnen auftragen und dann erst einmal in Ruhe lassen. Bei den aktuellen Außentemperaturen braucht das Wachs gute 30 Minuten um am Lack zu haften. Im Sommer reichen oft 5 Minuten bis mit dem Antrag begonnen werden kann.

Punkt 8 – Kunststoffpflege außen

Alle Kunststoffe im Außenbereich brauchen eine gute Pflege, jeder kennt die älteren Autos mit den häßlich grauen Stoßstangen – soweit wollen wir es nicht kommen lassen. Wichtig ist das die Bauteile ordentlich gereinigt sind, ansonsten machen wir es dem Mittel wieder unnötig schwer eine Verbindung einzugehen. Und bitte! die Kunststoffpflege nicht an den Lack kommen lassen. 15 Stunden Vorarbeit wollen wir uns nicht versauen. Zu den Kunststoffen außen zähle ich noch die Tür und Fenstergummis. Diese behandle ich mit Zymöl Seal.

Punkt 9 – Räder und Reifen

Um das Erscheinungsbild abzurunden pflege ich auch immer die Reifen mit einem meiner Mittelchen. Für mich gehört es zum Gesamteindruck einfach dazu auch wenn die Geschichte nach 500km wieder anders aussieht. Wichtiger ist aber die Felgenpflege. Hierzu nutze ich ein spezielles Hochtemperaturwachs welches der entstehenden Hitze gewachsen ist. Der Bremsstaub brennt nicht mehr so leicht ein und oftmals reicht einfaches Autoshampoo um die Felgen wieder sauber zu bekommen.

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Punkt 10 – Glas

„Sidolin und fertig“ mögen einige denken. Innen ist dies fast richtig, auch wenn ich andere Reiniger bevorzuge. Außen allerdings werden die Scheiben von mir versiegelt. Durch die Veränderung der Oberflächenstruktur findet Wasser keinen Halt mehr und wird ab einer bestimmten Geschwindigkeit (je nach Winkel der Scheibe) einfach weggeblasen. Auch Eis und Schmutz können wesentlich schlechter haften. Innen wische ich die Scheiben horizontal und außen vertikal – anstrengender Tick? Nein, wer sich mal einen Wolf gesucht hat ob die Streifen jetzt Innen oder doch Außen sind weiß warum ich das mache 🙂

Punkt 11 – „Detailing

Oder Finishing – oder einfach fertig machen. Mit dem Tuch noch einmal über den Lack um sicherzustellen das keine Wolken mehr darauf sind, die Embleme ein bisschen polieren und die Endrohre. Noch einmal durch den Innenraum schauen ob alles wieder an seinem Platz ist,  Haube noch einmal öffnen um zu sehen ob alles ok ist, Wischwasser nachfüllen, Luftdruck prüfen.

Fertig – 2 Tage oder runde 15 Arbeitsstunden später erstrahlt das E-Coupe wieder in neuem Glanz und ist bereit für die nächsten Ausfshrten. Zugegeben ist das nicht mein normales Tempo. Normalerweise plane ich für eine Aufbereitung Innen und Außen immer rund 24 Stunden bzw. 3 Arbeitstage ein. Kommt dazu noch Trockenzeit von der Lederfarbe, der Verdeckversiegelung oder des Coatings kann es auch mal länger dauern.

Punkt 12 – Aufräumen

Gehört auch dazu. Alle Polierschwämme weiche ich in einem Eimer mit All Purpose Cleaner ein um später nicht die Lack und Politurreste in der Waschmaschine zu haben. Alle Bürsten und Pinsel werden unter heißem Wasser ausgewaschen und aufgehangen. Die Tücher werden nach Einsatzzweck (bei mir nach Farben) sortiert und Gruppenweise gewaschen. Tücher die im Motorraum waren oder mit Versiegelung in Berührung gekommen sind kommen direkt in die Tonne. Die Wascheimer werden ausgespült und ausgewischt und alle Polituren, Sprühflaschen usw. wieder ordentlich einsortiert und ggf. aufgefüllt.

Fertig 

Damit die Statistiker keine Langeweile bekommen hier mein „Materialeinsatz“

  • 34 Microfasertücher mit verschiedenen Faserlängen je Einsatzgebiet
  • 15 Polierschwämme in verschiedenen Größen sowie 2 Handpolierschwämme
  • diverse Pinsel, Bürsten, Schmutzradierer und Schleifpads (Leder)
  • Applicator Pads für Kunststoff-, Reifen-, Gummi- und Lederpflege
  • Flex PE14-2 150 mit verschiedenen Stütztellern
  • Lupus 6100 CPS Pro mit verschiedenen Stütztellern
  • Kärcher MV3 Staubsauger
  • 500ml Citrusbling
  • 250ml Felgenreiniger
  • 200ml Flugrostentferner
  • 150ml Glasreiniger
  • 150ml Kunststoffreiniger
  • 100ml Kontrollreiniger
  • 75ml Menzerna 4000 Politur
  • 50ml Polsterreiniger
  • 40ml Lederversiegelung
  • 35ml Kunststoffpflege für den Innenraum
  • 30ml PreCleaner
  • 25m Abklebeband 🙂
  • 10g Ultimate Compound Schleifpolitur
  • 10ml Scheibenversiegelung
  • 10ml Gummipflege
  • 5g Dodo Wachs
  • 3g Hochtemperaturwachs für die Felgen
  • 3g Chrompolitur
  • 1 Magic Clean Knete
  • Wattestäbchen, Kosmetikpads uvm.

Das hier gezeigte Beispiel ist meine Standardaufbereitung, auch wenn es dieses mal schnell gehen musste. Es gibt noch einiges mehr zu machen: Räder runter und Radhäuser versiegeln – ebenso die Rückseite der Felgen. Brüchiges Leder kann nachgefärbt bzw. geklebt werden. Löcher von z.B. Handyhaltern können verschweißt werden, Steinschläge oder Kratzer ausgebessert werden, Nassreingung der Polster/Teppiche usw. Auch kann man das polieren selber noch wesentlich exzessiver betreiben um einen „besseren“ Glanz oder eine größere Defektkorrektur zu erreichen. Auch bei der Lackveredelung gibt es diverse Möglichkeiten über Wachse und Versiegelungen hin zu Keramikcoatings die wie eine weitere Klarlackschicht auf dem Fahrzeug liegen. Andersherum kann man auch wesentlich weniger machen um ein Fahrzeug beispielsweise für den Verkauf aufzuhübschen.

Wichtiges zum Abschluss! Bitte achtet bei allen arbeiten am Fahrzeug auf Schutz! Einerseits selbstverständlich den Schutz des Fahrzeuges – Reißverschlüsse an Jacken oder Hosen abkleben, Ringe und Uhren aus. Maschinen nicht auf den Boden und nichts auf den Lack legen usw. Aber vor allem an den persönlichen Schutz. Die hier  verwendeten Mittel sind kein destilliertes Wasser – schwere Augenverletzungen vom All Purpose Cleaner hat es mehr als einmal gegeben. Auch Felgenreiniger kann zu Hautirritationen führen ebenso wie der Wachs. Auf den Bildern trage ich hier und da keine Nitrilhandschuhe – aber nur weil ich die Knipse bedienen musste 🙂 Auch kann 8 Stunden polieren arg auf das Gehör gehen. Wer tausende Euro für Wachs, Maschinen und Microfasertücher ausgibt sollte auch 20€ für eine Schutzbrille, Handschuhe und Gehörschutz übrig haben.

Die kommenden Wochen werde ich meinen Waschplatz umbauen, danach gelobe ich bessere und ausführlichere Beschreibungen anzufertigen um mir beim knipsen mehr Mühe zu geben – heute musste es schnell gehen. 🙂

Über Tipps, Kritik oder Lob würde ich mich freuen.

In diesem Sinne – keep it clean 😉

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